Buddhismus und Meditation

Buddhismus und Meditation – untrennbar verbunden auf dem Weg zur Erkenntnis

Buddhismus ist eine der großen Weltreligionen und verehrt genau wie Christentum, Judentum und Islam einen Gott. Neben dem Gebet spielt in der Glaubenslehre die Buddhismus Meditation eine herausragende Rolle.

Durch Meditation zur Erkenntnis

Der Glaube an die Wiedergeburt und die Überwindung der eigenen Begierden bilden die Grundlage der buddhistischen Lehre. Der Weg dorthin erfolgt, indem man immer höhere Erkenntnis erreicht, was durch Buddhismus Meditation geschieht. Nach der buddhistischen Lehre bedeutet Meditation „müheloses Verweilen in dem, was ist“. Die Meditation ist das wichtigste Werkzeug dieser Glaubensrichtung und lässt sich in etwa mit dem Gebet anderer Religionen vergleichen. Um von Gier, Hass, Verblendung und Neid frei zu werden, muss sich der Mensch im irdischen Dasein von seinem Ich lösen. Zu diesem Zweck praktiziert er die Buddhismus Meditation sowohl passiv als auch aktiv. Je nach Erfahrung gibt es unterschiedlichen Meditationsstufen.

Überwindung von Begierden und des Ichs

Dem Buddhismus liegt die Annahme zu Grunde, dass das menschliche Leben von Leid geprägt ist, das durch Begierden, Hass und Verblendung erzeugt wird. Durch das Befolgen bestimmter Verhaltensweisen können diese Begierden überwunden werden. Dazu werden Achtsamkeitsübungen und Buddhismus Meditation angewendet. Durch die Meditation soll ein Zustand erreicht werden, der von Leid bringenden Emotionen befreit. Je mehr man erkennt, dass alles eine große Einheit ist, desto leichter fällt es, die eigene Person in den Hintergrund zu stellen. Dieses Loslassen befreit nicht nur von Leid, sondern auch vom ewigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Die Erleuchtung, der Eintritt ins Nirwana, ist für jeden Buddhisten das höchste angestrebte Ziel und gleichzeitig das Ende seines Weges. Buddha besitzt diese vollkommenen Eigenschaften und ist daher erleuchtet. Loslassen und nach der buddhistischen Lehre handeln drückt sich in tatkräftigem Mitgefühl, Furchtlosigkeit und Freude aus. Je besser der Übende die Meditation beherrscht, desto mehr wächst in ihm die Erkenntnis, dass die idealen Eigenschaften in ihm selbst wohnen. Infolgedessen kann es sie auch in seinem Alltag zeigen.

Der Mensch soll sich mit seiner Buddha-Natur identifizieren

Buddhismus Meditation hat die Befreiung von störenden Gefühlen und die Überwindung egoistischer Einstellungen zum Ziel. Sie darf jedoch nicht als reine Technik und isoliert betrachtet werden. Sie steht immer in Beziehung zu Grundlagen und Ziel des Buddhismus und wird stets von positiven Handlungen und Mitgefühl begleitet. Alle Übungen der Buddhismus Meditation sollen zu einer befreienden Sichtweise und Weisheit führen. Die Körperhaltung, die man während der Buddhismus Meditation einnimmt, ermöglicht eine tiefere Konzentration und erleichtert den Zugang zur Weisheit. Buddhismus Meditation strebt Einsicht in die Natur des Geistes an.

Meditation erzeugt positive Eindrücke, Liebe und Mitgefühl

Bei der Meditation der Geistesruhe richtet sich das Bewusstsein auf einen Gegenstand oder auf den Atem. Absichtsloses Verweilen in der Gegenwart, ohne entstehenden Gedanken zu folgen, ist der Zweck der Übung. Der Geist hat weder Größe, Form noch Farbe oder Geschmack, ist also kein „Ding“. Obwohl man ihn nicht finden kann, ist er die Grundlage des gesamten Erlebens. Der Geist schaut durch die Augen, hört durch die Ohren und ist sich aller Erfahrungen bewusst, ohne sich selbst zu sehen. Die Meditation führt den Geist in einen Zustand, in dem er sich selbst erkennt. Mit der Zeit verstärkt sich die Fähigkeit, die eigenen Gedanken loszulassen. Eine andere Form der Buddhismus Meditation ist die Einsichtsmeditation. Hier geht es um das Erkennen der Natur im eigenen Geist. Gedanken, Gefühle und Eindrücke werden als freies Spiel des Geistes und dieser als absolut zeitloses Wesen erkannt. Die Meditation im „Großen Weg“ ist eine Meditation auf Mitgefühl und Liebe. Es entsteht der Wunsch, einen nahestehenden Menschen und später alle fühlenden Wesen von Problemen zu befreien. Diese Meditation vertieft das Wissen, dass nichts wirklich ist.